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Christbaum am Posener Marktplatz in Polen

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 Weihnachtwünsche und Liebesgrüsse auf Deutsch und Polnisch
> Das schönste Weihnachtsgeschenk für mich ist, deine Nähe zu spüren und dass wir die Feiertagen gemeinsam verbringen werden.
> Najwspanialszym prezentem na gwiazdkê jest Twoja blisko¶æ i to, ¿e te dni mo¿emy spêdziæ razem.
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> Ich sitze einsam unterm Weihnachtsbaum, träume einen schönen Traum. Ich wäre doch so gern bei Dir. Schade, jetzt sitze ich alleine hier.
> Siedzê sobie pod choink± i rozmy¶lam o mi³o¶ci. Bardzo chcia³bym byæ przy Tobie, lecz dzieñ spêdzê bez mi³o¶ci.
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> Schöne Lieder, warme Worte, Gedanken, die voll Liebe klingen. Weihnachten möcht ich mit Dir verbringen.
> Piêkne pie¶ni, ciep³e s³owa. My¶li chcê wyraziæ mow±, a Bo¿e Narodzenie spêdziæ z Tob±.
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> Am Himmel leuchten die Sterne feierlich und klar, ich wünsch dir ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr!
> Na niebie l¶ni± gwiazdy w ¶wi±tecznym mroku, a ja ¿yczê Ci Weso³ych ¦wi±t i Szczê¶liwego Nowego Roku! |
Wenn Sie eine nette polnische Frau bei PolishHarmony.de schon kennengelernt haben, fragen Sie sie nach der Weihnachtstradition in Ihrer Familie. Polnische Frauen sind sehr familiär. Sie wird sich bestimmt freuen Ihnen davon zu erzählen. Für Paare ist das Weihnachtsfest natürlich ein gemeinsamer Termin im Kalendar. Also wenn eine polnische Dame Sie zu Weihnachtsfeierlichkeiten zu sich nach Polen einlädt, können Sie sicher sein, Sie bedeutet Ihr viel! Also hier ein Crashkurs zu polnischen Weihnachten. Lassen Sie sich nicht überraschen!
Polen ist ein katholisches Land und ist von schönen alten christlichen Weihnachtstraditionen geprägt. Es ist in vielen Familien wichtiger gemeinsam am weiss gedeckten Tisch zu speisen, als sich nur gegenseitig teuer zu beschenken. Trotzdem kauft man Geschenke ein, schon Wochen vorher freuen sich die Menschen in Polen auf die Weihnachtsfeier. Es wird eingeladen, geplant, eingekauft, gekocht, gebacken und gebraten.
Heiligabend- Wigilia auf polnisch
Der Höhepunkt der Weihnachtsfeierlichkeiten ist der Heilige Abend - auf polnisch Wigilia. Tagsüber wird traditionell gefastet, aber wenn der erste Stern leuchtet setzt man sich mit der Familie alle zusammen an den festlich gedeckten Tisch, auf dem eine Kerze steht. Auf dem Tisch ist immer auch ein zusätzliches Gedeck für einen unerwarteten Gast.
Die Geschichte von der Geburt Jesus aus der Bibel wird vorgelesen. Der älteste Mann am Tisch reicht die Weihnachtsoblate - oplatek (in Kirchen der polnischen Mission in Deutschland zu erhalten), ein dünnes weißes Gebäck, herum und jeder bricht sich ein Stück ab. Dann sagt jeder jedem am Tisch in freundlicher Umarmung seine gute Weihnachtwünsche und teilt mit ihm die Oblate. Dieser Brauch wird auch in nichtchristlichen Familien gepflegt. Oft hat der Begriff „Oblate“ in der deutschen Vorstellung eine andere Bedeutung als in der polnischen. In Polen verbindet man dieses Gebäck mit dem katholischen Glauben und weihnachtlicher Tradition, in Deutschland dagegen denkt man an einem süßen, zarten Waffel.
Nach altem Brauchtum stehen im polnischen Haus als Erinnerung an die zwölf Apostel zwölf verschiedene Gerichte auf dem Tisch. Die üppig gedeckten Tische biegen sich zu diesem Weihnachtsmahl in polnischen Familien. Süßes gehört zur polnischen Weihnachtstafel, besonders Mohnkuchen ist genauso unverzichtbar wie Karpfen in Biersauce, auch Borschtsch, Piroggen, Hering in Öl, Bratfisch und Fisch in Aspik gehören ebenso auf die Weihnachtstafel wie Krautgerichte und polnischer Gemüsesalat.
Es wird viel gesungen während der wigilia, der heiligen Nacht in Polen, die polnischen Weihnachtslieder - Kolêdy gehören zu den schönsten der Welt. In die Kirche gehen die Familien zur Mitternachtsmesse - Pasterka, was Hirtenwache bedeutet. Schon der Kirchgang durch die oft sternklare, eiskalte Winternacht über knirschenden Schnee, der feierliche Glockenklang und die von weitem sichtbare festlich erleuchtete Kirche sind ein besonderes Erlebnis für alle Familienmitglieder.
Weihnachtstage
Am ersten Weihnachtstag bleibt man Zuhause. Traditionell verbringt man den Tag mit der Familie und die in den Tagen zuvor bereits gekochte Speisen werden verzehrt. Am zweiten Feiertag, dem Stefanstag werden nach alter Sitte Verwandtenbesuche gemacht oder rausgefahren zum Skiurlaub.